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Co-living Berlin zieht als neues Wohnmodell in die Hauptstadt ein

Co-living Berlin zieht als neues Wohnmodell in die Hauptstadt ein

Co-working kennt jeder; das Konzept hat sich etabliert. Ein neuer Trend, der jetzt aufploppt und die Co-working-Idee weiterentwickelt, ist Co-living.

In Co-living spaces in Berlin und rund um den Globus ziehen vorwiegend junge Menschen ein. Sie sind im Kreativbereich oder Digitalsektor tätig, tingeln als digitale Nomaden durch die Welt oder sind job-bedingt einfach viel unterwegs.

Bei so viel beruflichen Gemeinsamkeiten und ähnlichen Lebensentwürfen: Warum nur den Arbeitsraum teilen und nicht auch den Wohnraum? Die besten Ideen entstehen schließlich im Team und wenn man viel Zeit miteinander verbringt. Und zwar nicht nur während der Arbeitszeiten, sondern vor allem in entspannter Atmosphäre bei einem Feierabendbierchen.

Business-WG + Community-Faktor = Cohousing

Während sich in einem Co-working space hauptsächlich Künstler, Kreative und Freischaffende zum Arbeiten einmieten, um dort einzeln oder gemeinsam an ihren eigenen Ideen und Projekten zu feilen, wohnen Sie in einem Co-living space also auch zusammen.

Ausgelegt sind die einzelnen Zimmer oder Apartments in Co-living-Häusern auf mittel- bis langfristige Mietverhältnisse. Also alles ganz anders als beim studentisch geprägten Wohnen auf Zeit, bei dem die ständige Fluktuation unter den WG-Mitbewohnern gar nicht richtig wahrgenommen und jeder halt sein eigenes Ding macht für die 6-monatige Zeit des Zusammenlebens.

In Co-living spaces treffen Leute aufeinander, Freelancer und Start-up-Gründer zum Beispiel, die auch tatsächlich miteinander wohnen >wollen und die einen persönlichen Mehrwert aus ihrer Umgebung ziehen. Zweckgemeinschaften sind hier Auslaufmodell.

Raum für Ideen in WG oder eigenem Apartment

Die Häuser, in denen Co-living praktiziert wird, können ganz unterschiedlich aufgebaut sein. So gibt es bspw. in Berlin ganze Neubauten, die ausschließlich den business-orientierten Wohngemeinschaften vorbehalten sind. In den Wohnungen der Immobilie mit etwa einer Handvoll Zimmern finden sich dann Business-WGs zusammen – Austausch zwischen den einzelnen WGs natürlich nicht ausgeschlossen.

Junge Frau sitzt im Wohnzimmer vor Schreibtisch mit Laptop und tippt

Damit die Ideen nur so sprudeln können, machen großzügige Gemeinschaftsräume einen guten Teil der Wohnung aus. In Wohnzimmer, Essküche oder Wintergarten kommen die Bewohner zusammen – aber weniger als Arbeitskollegen, sondern als Mitbewohner, Vertraute, bestenfalls sogar als Kumpels – und brüten über der neuen App-Idee oder dem ersten Business-Plan. Ob man nun zusammen an einer Sache arbeitet oder jeder sein eigenes “Baby” hat – egal! Es geht um Gründergeist, Innovation und den Austausch mit Leuten, die ähnlich ticken, der beflügeln und die Ideen vorantreiben soll.

Ein Klasse für sich: Co-living Berlin in Full-Service-Apartments

Wem der Sinn nach etwas mehr eigenen vier Wänden steht als in einer Wohn- und Arbeitsgemeinschaft, für den bietet Bel Village in Berlin Serviced Apartments an – ganz nach dem Co-living-Prinzip. Die Micro-Apartments mit ein bis zwei Zimmern sind der ideale Wohnraum für eine Person.

Die Mischung aus Rückzugsraum und Gemeinschaftsflächen ist besonders für Vielarbeiter attraktiv. Vielarbeiter, die auch mal eine ruhige Minute für sich genießen wollen.

Zeit für Muße verschafft man sich im Full-Service-Apartment dadurch, dass auf Wunsch ein Wasch- und Putzservice für die Haushaltstätigkeiten einspringt.

Doch gerade wer jung ist, seinen Job liebt und deshalb viel arbeitet, will dabei trotzdem nicht vereinsamen. Darum wird bei Bel Village die Community auch extra großgeschrieben, zum Beispiel im Co-living-Haus in der Thaerstraße in Berlin Friedrichshain. Der gemeinsame Wohnraum erstreckt sich über eine fulminante Dachterrasse, einen Garten und eine Gemeinschaftsküche mit Essbereich. Hier wird zusammen Zeit verbracht und wer will, bringt einfach seine Business-Idee mit rein. Die internationale Community aus Internetnomaden und Techies ist schließlich eine hervorragende Inspirationsquelle für neuen Input.

Junge Menschen auf einem Bett sitzend und liegend mit Getränken

Es gilt: Alles kann, nichts muss! Und das geht für unsere Berliner Co-housing residents am besten in einer Wohnung, die keine Studenten-WG mehr ist, aber dennoch den Komfort einer Gemeinschaft bietet und Services wie im Hotel.

Einziehen, ankommen, leben

Das Konzept der Co-living spaces ist in erster Linie einer Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt geschuldet, die den mobilen Arbeitnehmer hervorgebracht hat: Arbeitsverhältnisse sind heutzutage oft auf ein Jahr befristet, Freelancer arbeiten sowieso auf Projektbasis. Ergo: Neuer Job, neue Stadt – so lautet das Credo vieler aus der Tech-Generation. Häufige Wohnortwechsel gehören mittlerweile zum Arbeitsleben dazu. Was dabei nicht sein muss: Jedes Mal einen kompletten Umzug zu organisieren, Wohnungssuche inklusive.

Moderne Lösungen für die herkömmliche Zwischenmiete und Alternativen zum kostspieligen Aufenthalt im Hotel (das obendrein noch reichlich unpersönlich ist) mussten also her. Boardinghouses und Serviced Apartments wie die Bel Village Häuser waren die Folge: Bezugsfertige, möblierte Wohnungen, in denen ab Einzug sofort alles da ist, was man zum Leben und Wohlfühlen braucht. Einen Umzug mit Möbelspedition, genervten Umzugshelfern und nächtlichem Möbelaufbau kann man sich also sparen. Und stattdessen gleich Kontakte zur Community knüpfen und seine Zeit für das nutzen, was einem wirklich wichtig ist: neue Leute kennenlernen und mit ihnen am eigenen Herzensprojekt arbeiten.